Lebensraum Musik Florian Busch

Das Logo deutet einen Kompaß als Sinnbild für Orientierung an. Die Dreiteilung des Raumes im Kreis steht für die drei Bereiche, in die sich mein persönlicher Lebensraum Musik einteilen lässt:

1. mein heilerisches Wirken in Form von energetischer Arbeit und Beratungen

2. meine eigenen künstlerischen Aktivitäten als Musiker, Arrangeur und Komponist.

3. meine pädagogischen Angebote in Form von diversen Unterrichten und Workshops

Die als Kompassnadel fungierende Figur stellt den buckligen Flötenspieler (Kokopelli/ Kokopilau) dar, der die Heilkraft der Musik symbolisiert.

Der Körper des Kokopeli ist in meiner Darstellung als Dreieck zu erkennen, das die Kraft der Kreativität beschreibt, und für verborgene, noch zu entwickelnde Talente steht.

Der „Buckel“ des Kokopelli wird auch als Rucksack interpretiert, in dem er seine Heilgaben für die Menschen transportiert.

Der Kokopeli ist ein stammesüber- greifendes Symbol aller Indianer Nordamerikas und Kanadas: die Heuschrecke Mahu ist als der bucklige Flötenspieler(Kokopeli/Kokopilau) bekannt. Als Götterbote bekam er wegen seiner hölzernen Gestalt den Namen Kokopilau
(koko = Holz; pilau = Buckel )

Der Sage nach wurden die Menschen am Anfang ihrer Wanderungen von zwei Insektenwesen (Mahu) begleitet. Nachdem sie einen hohen Berg erstiegen hatten, trafen sie dort auf einen großen Adler. Eines der Mahu fragte ihn stellvertretend für die Menschen, ob er schon lange dort lebe, und es gestatten würde, dass sich die Menschen dort ansiedelten.

Der Adler antwortete, dass er schon seit der Erschaffung der vierten Welt in diesem Land sei, und dass er sie zuerst prüfen müsse, bevor er ihnen erlauben könne, in diesem Land zu bleiben.

Nach einer schweren Prüfung, die sie bestanden, schoß der Adler dem ersten Mahu einen Pfeil in den Leib. Dieses begann sofort, auf seiner Flöte eine süße, zarte Melodie zu spielen.

Nachdem der Adler auch das zweite Mahu mit seinem Pfeil durchbohrt hatte, und dieses seiner Flöte noch zartere und süßere Töne entlockte, erkannte er ihre Macht:
durch die wohltuenden Schwingungen ihrer Musik konnten sie den Geist stärken, der sodann ihre durchbohrten Körper heilte.
Daraufhin erteilte ihnen der Adler die Erlaubnis zur Besiedelung des Landes.
Seither haben die Menschen ihren kranken Kindern etwas vorgesungen, da sie nun um die Heilkraft der Musik wussten.

Aus: „Symbole der Indianer Nordamerikas“ von Heike Owusu, Schirner Verlag